Induktiv-Härten

Die Induktivhärtung ist ein bewährtes Verfahren zur Qualitätssteigerung von Präzisionsteilen aus Stahl, Stahlguss oder Gusseisen.

Prinzip:

Wenn das zu härtende Werkstück dem Einfluss eines elektromagnetischen Wechselfeldes ausgesetzt wird, so wird ihm elektrischer Strom induziert. Der Strom bewirkt eine Erwärmung des Metalls.

Die zu härtenden Werkstücke werden auf ca. 900°C erwärmt und sofort wieder durch Kühlmittel abgeschreckt. Durch diese Temperaturunterschiede verändert sich die Struktur des Metallgitters. Diese Strukturänderung macht sich makroskopisch als Härtesteigerung des Materials bemerkbar.

Vorteile der Induktionshärtung:

  • partielle Härtung
  • schnelle Erwärmung
  • Zunderarmut
  • keine Grobkernbildung
  • hoher Durchsatz
  • keine Umweltbelastungen

Die Schulz Hartchrom GmbH härtet Wellen und Kolbenstangen (spitzenlos) im Durchlaufverfahren mit folgenden Bearbeitungsmöglichkeiten:

Bearbeitungsmöglichkeiten:  
min. Durchmesser: 25 mm
max. Durchmesser: 120 mm
min. Länge: 1.100 mm
max. Länge: 6.600 mm